Um der Besorgnis des 'Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit'  trotz der Unsinnigkeit ihrer Forderung Rechnung zu tragen, heben wir an dieser Stelle hervor, dass NMN (Nikotinamidmononukleotid) nach der derzeitigen rechtliche Lage nicht zum Verzehr bestimmt ist. Es ist halt als Nahrungsergänzungsmittel (noch) nicht zugelassen und daher ist NMN einfach eine Chemikalie, die nicht als gefährlich eingestuft wurde und deren Vertrieb daher keinen Beschränkungen unterliegt.
Ein Wort zum Thema Anti-Aging: Bisher bedeutete das hauptsächlich kosmetische Produkte von oft/ meist zweifelhafter Wirksamkeit - jedenfalls, wenn man Testberichten Glauben schenken darf. Die teuren Salben wirkten für den Tag, wirkten, wenn sie frisch aufgetragen worden waren - immerhin! Mit den Forschungsresultaten von Prof. Sinclair beginnt ein neues Zeitalter: Anti-Aging meint nun nicht mehr "Verbesserung des Erscheinungsbildes"; Anti-Aging meint ab jetzt wirklich Anti-Aging, also mindestens die Verlangsamung, eigentlich aber den Stopp oder sogar die Umkehr des Alterungsprozesses. Das neue Anti-Aging setzt an den Wurzeln an, an den Genen - und tiefer kann man nicht gelangen, denn unterhalb der Ebene der Gene kann man nicht mehr von Leben sprechen.
Mit zunehmendem Alter kann es jedoch zu einer lokalen Vermehrung der Melanin produzierenden Zellen kommen. Zudem schädigen die durch UV-Strahlung vermehrt anfallenden freien Radikale die Hautzellen. Als Folge können Stoffwechselendprodukte wie das bräunliche Alterspigment Lipofuszin, das durch Oxidation von Fettsäuren in der Zellmembran entsteht, und lokale Melaninanhäufungen nicht mehr vollständig abgebaut werden und Altersflecken entstehen.
In den USA gelten Melatoninpräparate als „Wundermittel“ und sind frei im Handel erhältlich. Der wissenschaftliche Nachweis, dass Melatonin tatsächlich das „Altern“ verzögert, fehlt bislang, obwohl mehrere Studien positive Effekte auf die kognitive Funktion belegen; ebenso fehlen Langzeitstudien zu möglichen Nebenwirkungen. Melatonin müsste präventiv in relativ hoher Dosierung eingenommen werden, was eine Störung zirkadianer Rhythmen zur Folge hätte, wenn dieses nicht regelmäßig jeden Tag zu einer bestimmten Zeit eingenommen würde. Die Behandlung müsste streng genommen bereits in der Kindheit einsetzen, was sich wegen der störenden Einflüsse des Melatonins auf die kindliche sexuelle Entwicklung verbietet. Melatonin war darüber hinaus eine Zeit lang im Gespräch als „Pille für den Mann“ und gilt als „Waffe“ gegen freie Radikale.
Mit zunehmendem Alter kann es jedoch zu einer lokalen Vermehrung der Melanin produzierenden Zellen kommen. Zudem schädigen die durch UV-Strahlung vermehrt anfallenden freien Radikale die Hautzellen. Als Folge können Stoffwechselendprodukte wie das bräunliche Alterspigment Lipofuszin, das durch Oxidation von Fettsäuren in der Zellmembran entsteht, und lokale Melaninanhäufungen nicht mehr vollständig abgebaut werden und Altersflecken entstehen.
Die Altersforscher gehen nach aktuellem Wissensstand davon aus, dass Menschen im Idealfall etwa 120 Jahre alt werden können. Bekanntlich erreichen sehr wenige tatsächlich dieses Alter. Ein Ziel der Forschung ist es, die Bedingungen zu ergründen, die das Erreichen eines sehr hohen Lebensalters fördern. Seit 1976 gibt es Untersuchungen der nationalen Gesundheitsinstitute der USA und des japanischen Gesundheitsministeriums auf der Insel Okinawa, auf der überdurchschnittlich viele Menschen leben, die mindestens 100 Jahre alt sind, nämlich rund 600 bei insgesamt 1,3 Millionen Bewohnern. Okinawa ist die ärmste Präfektur Japans, die Menschen leben vor allem vom Fischfang.
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