Auf die Frage hin, ob sie zur Bekämpfung ihrer Schuppen ein Anti-Schuppen-Shampoo verwenden, antworteten 73 % mit einem klaren „Ja“. Auch wenn die Mehrheit also der Verwendung eines speziellen Anti-Schuppen-Shampoos traut, scheut immerhin mehr als jeder vierte Befragte deren Einsatz. Das zeigt einen deutlichen Vorbehalt gegenüber schuppenbekämpfenden Shampoos.
Geschwollene Hautbereiche, Rötungen, nässende Bläschen und juckende Flecken sind die Folgen einer Kontakt-Allergie. Hierbei kommt die Haut zum Beispiel mit Metallen, Duft- und Konservierungsstoffen in Berührung, die sie nicht verträgt. Diese können in Pflege- und Reinigungsprodukten enthalten sein. Auch Unverträglichkeiten gegenüber Tierhaaren führen bei vielen Menschen zu allergischen Reaktionen. Die Hauterscheinungen werden mit speziellen Salben oder Medikamenten behandelt.
Die Behandlung von Schweißgeruch erfolgt je nach Diagnose. Liegen psychische Gründe für das Schwitzen der Hände oder der Stirn vor, dann muss ein Facharzt für Psychiatrie oder ein Neurologe nach den Ursachen forschen. Tritt das Schwitzen aufgrund der Wechseljahre auf, dann kann mit Hormonersatzpräparaten oder mit natürlichen Mitteln wie Mönchspfeffer oder Traubensilberkerze behandelt werden.
Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und besteht aus drei Schichten : Oberhaut, Lederhaut, Unterhaut. Ihre Fläche beträgt circa 1,5 bis 2 Quadratmeter, sie ist zwischen 1,5 und 4 Millimeter dick und 3,5 bis 10 Kilogramm schwer. Die Haut trennt das Innen von dem Außen und schützt somit den Körper vor Einflüssen der Umwelt, Erregern, Fremdstoffen, Hitze und Kälte. Sie ist mit ihren Tastkörperchen und Sinneszellen ein Sinnesorgan, das Schmerzempfindungen, Temperaturveränderungen, aber auch emotionale Gefühle wahrnehmen kann. Damit der Körper nicht überhitzt, kann die Haut Schweiß abgeben, um Kühlung zu erzeugen. Auch sorgt sie für eine konstante Körpertemperatur, indem sie ihre Gefäße verengt oder erweitert. Die Haut stellt eine Art Kommunikationsorgan dar. Gerade in der Naturheilkunde wird sie als „Spiegel der Seele“ bezeichnet. Manchmal verrät schon der Blick in ein fremdes Gesicht, wie sich diese Person fühlen könnte (siehe auch Gesichtsdiagnose).
Die Ursachen für Probleme der Haut und Hauterkrankungen sind vielfältiger Natur. So können diese durch unsachgemäße Reinigung der Haut, zum Beispiel durch zu häufiges Waschen oder den Gebrauch von aggressiven Reinigungssubstanzen, entstehen. Aber auch allergische Reaktionen auf die verschiedensten Stoffe, wie Desinfektionsmittel, Latex, Lacke, Farben, Haarfärbemittel oder der Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln, sind mögliche Auslöser für Hautprobleme. Auch bei Infektionskrankheiten, wie Masern, Windpocken und Röteln gehören Rötungen, Bläschenbildung, Schuppen, Juckreiz und weitere Hautbeschwerden zu den Hauptsymptomen. Gerade der Juckender Hautausschlag ist häufig in Verbindung mit Allgemeinkrankheiten anzutreffen. So sollte ein länger bestehender Pruritus unbedingt abgeklärt werden.
Wenn deine Schuppen nach einem Monat nach Anwendung eines Anti-Schuppen-Shampoos noch sichtbar sind und du sogar schon zwei verschiedene Produkte ausprobiert hast, dann solltest du einen Arzt oder Hautspezialisten aufsuchen. Das ist besonders dann wichtig, wenn du Rötungen, Juckreiz oder trockene Schuppen auf der Kopfhaut oder anderswo auf dem Körper hast.
Als mögliche Ursache ebenso bekannt, ist die Schuppenflechte, in der Fachsprache als Psoriasis bezeichnet. Auch hier wird von einer genetischen Disposition ausgegangen. Die Ursache ist nicht genau geklärt, sondern von einem multifaktoriellen Geschehen geprägt. Diese Hauterkrankung verläuft meist in Schüben. Klassische Schuppenflechteherde sind entzündlich gerötet, scharf abgegrenzt und von silbrig glänzenden Schuppen bedeckt. Die Prädilektionsstellen sind Ellbogen, Knie, Kreuzbeingegend und die Kopfhaut. Ein Übergreifen der Psoriasis auf Nägel und Gelenke ist möglich.
Kopfschuppen können auch auf ein behandlungsbedürftiges seborrhoisches Ekzem hinweisen. Hier kann es bei einer Selbstbehandlung mit konventionellen Anti-Schuppen-Shampoos zu Komplikationen wie Entzündungen der Kopfhaut kommen. Die aggressiven Anti-Schuppen-Shampoos können die gereizte Kopfhaut noch mehr austrocknen. Das kann zu entzündlichen Prozessen und bakteriell bedingten Hautreizungen führen. Bei einem seborrhoischen Ekzem sind spezielle, antimykotische und entzündungshemmende Haarpflegemittel sinnvoll.
Schuppen sind eine sehr häufige Erkrankung und sie können jeden betreffen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft. Unterschiedliche Faktoren können dazu führen, dass Schuppen ausgelöst werden, z.B. wenn die Haare wenig mit Shampoo gewaschen werden, man zu viele Stylings Produkte verwendet, durch Stress oder wegen einer unausgewogenen Ernährung.

Es gibt eine ganze Reihe von Pflegeprodukten, die speziell für die medizinische Tätigkeiten von den Berufsgenossenschaften empfohlen und vom Arbeitgeber gestellt und bezahlt werden. Oft sind das Kombinationen von Protect- und Repaircremes. Grundsätzlich sollte man hier wissen: eine Salbe pflegt und schützt trockene Haut besser, als eine Creme, die Emulgatoren enthält. Richtig gut sind Zubereitungen auf Derma-Membran-Struktur-Basis. Hautähnliche Lipide werden im Hochdruckverfahren in die Creme eingearbeitet, sie lassen die Haut atmen und sind frei von Vaseline oder Mineralölen, die immer eine gewisse Menge krebserregender Substanzen enthalten und den Hautfetten nicht ähneln. Sie wirken über den Folieneffekt. Aus Umweltgründen sollten die Pflegeprodukte auch kein Mikroplastik enthalten. Verzichten sollte man auf Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Farbstoffe.


Bei dieser Primäreffloreszenz handelt es sich in beiden Fällen um eine intra- oder subdermale Flüssigkeitsansammlung. Der Unterschied besteht in der der Größe. Ein Bläschen ist bis zu 5 mm groß. Ab einer Größe von 5mm und mehr spricht man von einer Blase. Bei einer oberflächlichen Lokalisation besteht ein schlaffes, leicht verletzliches Blasendach. Befindet sich das Bläschen bzw. die Blase subepidermal ist das Blasendach fest und gespannt. Sowohl Bläschen als auch Blasen können in anderen Effloreszenzen entstehen. Der Inhalt kann serös (aus Serum bestehend) oder hämorrhagisch (blutig) sein, was hinweisgebend für eine Diagnose ist.
Hormonschwankungen: Die Talgproduktion wird durch Hormone beeinflusst und kann zum Beispiel in der Pubertät zum lästigen Problem werden. Die Haut wird fettig, was die Bildung von Mitessern und Pickeln sowie von gelben, festsitzenden Schuppen auf der Kopfhaut fördert. Trockene Schuppen sind dagegen oft ein Begleitsymptom der Wechseljahre bei Frauen.
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