Es ist zum aus der Haut fahren: Rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme und ein unerträglicher Juckreiz sind die typischen Symptome der chronisch-entzündlichen Hauterkrankung Neurodermitis. Sie wird oft auch als atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis bezeichnet. Typischerweise treten die Hautsymptome phasenweise auf bzw. verstärken sich in Schüben.
Geschwollene Hautbereiche, Rötungen, nässende Bläschen und juckende Flecken sind die Folgen einer Kontakt-Allergie. Hierbei kommt die Haut zum Beispiel mit Metallen, Duft- und Konservierungsstoffen in Berührung, die sie nicht verträgt. Diese können in Pflege- und Reinigungsprodukten enthalten sein. Auch Unverträglichkeiten gegenüber Tierhaaren führen bei vielen Menschen zu allergischen Reaktionen. Die Hauterscheinungen werden mit speziellen Salben oder Medikamenten behandelt.

Gerade wenn Juckreiz und Rötungen der Haut zusätzlich zu den fettigen Schuppen auftreten, sollte ein Dermatologe die Ursache hierfür überprüfen. Denn: Fettige Schuppen sind gelegentlich Symptom einer seborrhoischen Dermatitis, auch seborrhoisches Ekzem genannt. Weil dieses Ekzem häufig von starkem Juckreiz begleitet wird, ist die Haut zusätzlich gefährdet. Durch kleine Wunden, die beim Kratzen entstehen, können Bakterien in die Haut eindringen und zu Entzündungen führen.

Die zähflüssige Konsistenz des Mucus bindet Schad- und Giftstoffe und auch Krankheitserreger und macht es unerwünschten Eindringlingen nahezu unmöglich, diese erste physikalische Barriere zu überwinden. Die darunterliegende Schleimhaut bildet die zweite physikalische Schutzbarriere, wobei der Darmschleimhaut eine besondere Rolle für die Gesundheit zukommt: Denn sie hat aufgrund ihrer enormen Oberfläche den intensivsten Kontakt zu potenziell schädlichen Substanzen. Gleichzeitig ist der Darm der Ort der Nährstoffaufnahme – die Darmschleimhaut muss also gleichzeitig dicht gegenüber Schadstoffen und durchlässig gegenüber lebenswichtigen Nährstoffen sein. Zu diesem Zweck sind die Zellen der Darmschleimhaut mit so genannten Tight Junctions verbinden. Diese speziellen Zellverbindungen sind selektiv durchlässig und ermöglichen z. B. die Aufnahme von Nahrungsbestandteilen und Elektrolyten in den Körper, Schadstoffe und Keime hingegen können diese Verbindungen nicht durchdringen. Die chemische Barriere der Schleimhäute wird ebenfalls von einem niedrigen pH-Wert sowie von verschiedenen antimikrobiellen und antiviralen Substanzen gebildet.
Ob es sich bei verstärkten Abschuppungen der Kopfhaut um einfache Kopfschuppen oder eine zugrunde liegende Hautkrankheit handelt, kann der Hautarzt, der Dermatologe, meist bereits in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) und der anschließenden körperlichen Untersuchung erkennen. In der Anamnese erfragt er, welche Beschwerden vorliegen, wann sie zum ersten Mal aufgetreten sind, welche Vorerkrankungen bestehen und welche Krankheiten, darunter auch Hautkrankheiten, in der Familie vorgekommen sind.
Bei der Behandlung der Kopfhautpsoriasis geht es nicht nur darum, die Schuppenbildung einzudämmen, sondern auch die entzündlichen Hautveränderungen, die mit der Krankheit verbunden sind, zu heilen. Angewendet werden deshalb Shampoos, die Kortikosteroide allein oder in Kombination mit Vitamin-D-Analoga (etwa Calcipotriol) enthalten (Clobetasol-Shampoos). Zusätzlich können Anti-Schuppen-Shampoos mit antimikrobiellen oder die Hornbildung hemmenden Wirkstoffen eingesetzt werden. Weitere Infos zur Therapie bei Schuppenflechte lesen Sie hier.
Zink: Dieses Multitalent ist an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt und sowohl für Haut als auch für Schleimhäute von großer Bedeutung, denn es spielt bei der Zellteilung eine wichtige Rolle. Die Schleimhautzellen teilen sich besonders schnell und erneuern sich ca. alle 10 bis 14 Tage, die Hautzellen erneuern sich monatlich. Darüber hinaus wird Zink unter anderem für die Wundheilung benötigt.
Zink: Dieses Multitalent ist an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt und sowohl für Haut als auch für Schleimhäute von großer Bedeutung, denn es spielt bei der Zellteilung eine wichtige Rolle. Die Schleimhautzellen teilen sich besonders schnell und erneuern sich ca. alle 10 bis 14 Tage, die Hautzellen erneuern sich monatlich. Darüber hinaus wird Zink unter anderem für die Wundheilung benötigt.
Hautprobleme oder auch Hauterkrankungen sind aus naturheilkundlicher Sicht Zeichen für Störungen, die den ganzen Organismus betreffen. So als müsse sich der Körper eine Art Ventil suchen, um eine Entlastung herbeizuführen. Demnach wird die Haut in der Naturheilkunde zu Ausscheidungszwecken herangezogen, wie dies zum Beispiel durch Schröpfen oder Baunscheidtieren geschieht. Hierdurch soll Schädliches nach außen gebracht werden.
Schwerwiegendere Hautkrankheiten sprechen oft auf eine alleinige Lokaltherapie mit Salben oder Cremes nicht an. Hier werden auch systemische Medikamente, in Tablettenform oder in Infusionen, verwendet, die Nebenwirkungen haben können. Auch Infektionskrankheiten der Haut durch Bakterien oder Viren erfordern die Gabe von Antibiotika oder ähnlichen Mitteln.
Wenn du trockene Haut hast oder sogar an Ekzemen leidest, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass deine Kopfhaut trocken, schuppig und juckend ist. Schuppen können auch auf einer trockenen Kopfhaut auftreten, jedoch sind die schuppen kleiner und weniger fettig. Meistens treten sie im Winter oder in kälteren Klimazonen auf, weil deine Kopfhaut auf die Wetterbedingungen reagiert.
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Schuppen machen sich bemerkbar, wenn mit den Händen Haare oder Kopfhaut berührt werden. Auch beim Kämmen oder Bürsten fallen die kleinen weißen Hautschuppen, welche sich von der Kopfhaut lösen, auf. Bei Schuppen handelt es sich um abgestorbene Hautzellen. Meist handelt es sich um ein kosmetisches Problem, welches sich mit entsprechenden Pflegeprodukten lösen lässt.
Die Haut stellt die Hülle des Menschen dar und ist aus ganzheitlicher Sicht die physische Grenze des Ichs, sozusagen die Grenze zur Außenwelt. Sie ist ein Schutzmantel und dient der Abwehr. Zärtlichkeiten und Wärme, aber auch Schmerz und Kälte werden durch die Haut empfunden. Jedem bekannt sind Redewendungen, wie „das geht mir unter die Haut“, „ein dickes Fell haben“ oder „ich kann nicht aus meiner Haut“, welche den Zusammenhang zwischen dem Organ und der Psyche veranschaulichen.
Eins vorweg: Jeder Mensch produziert Schuppen. Die oberste Hautschicht (mediz. Epidermis) besteht aus Hautzellen, die in mehreren Schichten angeordnet sind. Die Zellen durchwandern binnen vier Wochen die verschiedenen Hautschichten (von innen nach außen), sterben letztlich ab und werden an der Hautoberfläche abgestoßen. Verläuft dieser Prozess normal, sind die kleinen, abgestoßenen Hautschüppchen mit bloßem Auge nicht zu erkennen.
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