Trockene Schuppen treten neben der natürlichen Veranlagung zu trockener Kopfhaut als Folge von Fettentzug auf. Charakteristisch für diese Form der Kopfschuppen ist die insgesamt trockene, fettarme Kopfhaut. Außerdem können trockene Schuppen als Symptom von Krankheiten wie der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Weitere Krankheiten, die als Begleiterscheinung Kopfschuppen hervorrufen, sind das atopische Ekzem und das seborrhoische Ekzem, zudem kann eine Kontaktallergie Grund für Schuppen sein.
Ja. Eine trockene Kopfhaut kann zu trockenen, feinen Schuppen führen. Heizungsluft, Klimaanlagen oder ein stark entfettendes Shampoo kommen zum Beispiel als Auslöser dafür infrage. Fettige Kopfschuppen bilden sich dagegen eher, wenn jemand zu fettiger Kopfhaut neigt. Häufig bereitet dann zusätzlich ein Hefepilz namens Pityrosporum ovale Probleme. Dieser Pilz gehört zur normalen Hautflora dazu, kann sich aber unter günstigen Bedingungen schnell vermehren. Er bewirkt, dass sich die Kopfhaut noch mehr schuppt.
Ein anderes Hautproblem ist die fettige Haut. Die Ursache ist eine übermäßige Talgproduktion, Die Haut glänzt und neigt zu Unreinheiten, wie Pickeln und Mitessern. Vor allem Jugendliche in der Pubertät leiden darunter. Mischhaut ist die Kombination von beiden Hauttypen. So sind hier Stirn, Nase und Kinn meist fettig, wobei der Rest eher trocken ist.
Die Mikrobe produziert aus der Nahrung ein Nebenprodukt, das auch als Ölsäure bekannt ist. Fast jeder zweite reagiert empfindlich auf Ölsäure und der Körper reagiert gereizt und entzündet. Teilweise ist die Kopfhaut gerötet oder juckt sehr stark. Als Reaktion auf die Ölsäure produziert der Körper mehr Hautzellen. Diese Hautzellen sind die sichtbaren weißen Flocken oder Schuppen, welche am Haaransatz oder auf den Schultern zu sehen sind.
Wenn die Abschuppung mit einer im Vergleich zur Norm stärkeren Intensität geschieht, sodass die Schuppen gut sichtbar sind und einen Großteil der Kopfhaut bedecken, spricht man von Kopfschuppen. Dies äußert sich auch darin, dass bei Berührung und Bewegung der Haare eine Vielzahl von Hautschuppen herunterrieselt, was von den Betroffenen zumeist als störend und unangenehm empfunden wird.
Trockene Haut, juckende Stellen oder gar Ekzeme – unter diesen unangenehmen Erscheinungen leiden Pflegekräfte oft. Regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände ist das oberste Gebot in der Pflege, doch was euch und eure Patienten vor Krankheitserregern schützt, greift eure Hände an. Schädigungen der Haut sind eine der häufigsten Berufskrankheiten unter Pflegekräften und die Corona-Hygiene-Maßnahmen haben das Problem verstärkt. Darum solltet ihr jetzt ganz besonders darauf achten, eure Hände ausreichend zu schützen und zu pflegen. Dermatologin und Autorin Yael Adler ("Wir müssen reden, Frau Doktor!") klärt uns über die wichtigsten Fragen in Sachen Handpflege auf – und warum sie selbst auf Sheabutter schwört.
Sie wird auch Mannequin-Krankheit genannt oder medizinisch korrekt „periorale Dermatitis“, weil sich um den Mund (perioral) herum Pickel, Pusteln und Rötungen bilden. Betroffen sind Frauen zwischen 20 und 50, denen ihr Äußeres sehr wichtig ist und die immer top gestylt auftreten. „Eine chronische Überfeuchtung, Überpflege und dadurch bedingt ein Aufquellen der Haut wird deshalb als wahrscheinliche Ursache angesehen“, so die Expertin. Durch zu intensive Verwendung von Alkohol, Emulgatoren, Duft- und Konservierungsstoffen in Kosmetika wird die natürliche Schutzbarriere der Haut gestört, quillt auf und kann Feuchtigkeit nicht mehr speichern.

Als Quaddel, auch Urtika genannt, wird eine flüchtige, scharf-begrenzte, teigig-derbe Erhabenheit der Haut bezeichnet, die meist eine rötlich-weiße Färbung hat. Sie bildet sich auf dem Boden eines Ödems (Flüssigkeitsansammlung) im oberen Bereich der Dermis. Besonders typisch ist die Flüchtigkeit von Quaddeln. Selten bestehen sie länger als 24 Stunden. Begleitet werden Quaddeln von einem starken Juckreiz.  Ausgelöst werden sie durch eine Vielzahl von immunologischen und nichtimmunologischen Faktoren. Diese Faktoren führen zur Freisetzung von Mediatoren, vor allem Histamin, aus den Mastzellen. Die Konsequenz ist ein Flüssigkeitsausstrom in die Dermis, resultierend in einem Ödem. Auslöser für Quaddeln können physikalische Reize, Cholinergika, pseudoallergische Reaktionen auf Nahrungsmittel oder Medikamente sein.
Eins vorweg: Jeder Mensch produziert Schuppen. Die oberste Hautschicht (mediz. Epidermis) besteht aus Hautzellen, die in mehreren Schichten angeordnet sind. Die Zellen durchwandern binnen vier Wochen die verschiedenen Hautschichten (von innen nach außen), sterben letztlich ab und werden an der Hautoberfläche abgestoßen. Verläuft dieser Prozess normal, sind die kleinen, abgestoßenen Hautschüppchen mit bloßem Auge nicht zu erkennen.
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