Unterschieden werden trockene oder fettige Kopfschuppen, Asbestflechte sowie Kopfschuppen, die infolge einer Hautkrankheit wie der seborrhoischen Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) und der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Bei der Asbestflechte bilden sich großflächige Schuppen von mehreren Zentimetern Größe, die badekappenartig über den Kopf verteilt sind.
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Gut: ein Bad mit Salz aus dem Toten Meer, dann ein Peeling entweder mit Schleifpartikeln, Frucht- oder Milchsäure. „Für eine besonders intensive Therapie reibt man anschließend die betroffenen Stellen mit einer harnstoffhaltigen Salbe ein und bedeckt sie über Nacht mit Frischhaltefolie. Dadurch ziehen Wirkstoffe und Feuchtigkeit optimal in die Haut ein und weichen die Hornpfröpfe effektiv auf.“

Insbesondere im Darm haben unsere nützlichen bakteriellen Mitbewohner einen wesentlichen Einfluss sowohl auf die physikalische als auch auf die chemische Schutzfunktion der Schleimhaut: Denn das Mikrobiom reguliert durch die Produktion von Milchsäure den pH-Wert im Darm und schafft so eine Umgebung, die das Überleben von krankmachenden Mikroorganismen massiv erschwert. Gleichzeitig bilden unsere Darmbakterien zahlreiche Stoffe zur Abwehr fremder Keime. Auch für die Mucus-Schicht ist ein gesundes Mikrobiom von großer Bedeutung: Darmbakterien produzieren Butyrat, eine kurzkettige Fettsäure, die unter anderem den schleimproduzierenden Becherzellen im Darm als Energielieferant dient. Wird ausreichend Butyrat produziert, ist auch die Schleimschicht intakt – ist das Mikrobiom jedoch in Anzahl und / oder Vielfalt der Bakterien reduziert, wird die Darmbarriere gestört und für Substanzen aller Art durchlässig („Leaky Gut“).
Schnelltest: Ob Sie genug trinken, zeigt der so genannte Hautfalten-Test (auch Hautturgor-Test genannt), der Aufschluss über die Spannkraft der Haut gibt, welche durch den Flüssigkeitsgehalt bestimmt wird. Ziehen sie dazu mit zwei Fingern die Haut an Ihrem Handrücken nach oben und lassen diese nach zwei bis drei Sekunden wieder los. Wenn die Haut sofort wieder in den Ursprungszustand zurückspringt, ist sie mit ausreichend Flüssigkeit versorgt. Passiert das jedoch nur langsam oder bleibt sogar eine Hautfalte stehen, ist Wassernachschub dringend notwendig.
Die Ursachen für Probleme der Haut und Hauterkrankungen sind vielfältiger Natur. So können diese durch unsachgemäße Reinigung der Haut, zum Beispiel durch zu häufiges Waschen oder den Gebrauch von aggressiven Reinigungssubstanzen, entstehen. Aber auch allergische Reaktionen auf die verschiedensten Stoffe, wie Desinfektionsmittel, Latex, Lacke, Farben, Haarfärbemittel oder der Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln, sind mögliche Auslöser für Hautprobleme. Auch bei Infektionskrankheiten, wie Masern, Windpocken und Röteln gehören Rötungen, Bläschenbildung, Schuppen, Juckreiz und weitere Hautbeschwerden zu den Hauptsymptomen. Gerade der Juckender Hautausschlag ist häufig in Verbindung mit Allgemeinkrankheiten anzutreffen. So sollte ein länger bestehender Pruritus unbedingt abgeklärt werden.
Schuppen machen sich bemerkbar, wenn mit den Händen Haare oder Kopfhaut berührt werden. Auch beim Kämmen oder Bürsten fallen die kleinen weißen Hautschuppen, welche sich von der Kopfhaut lösen, auf. Bei Schuppen handelt es sich um abgestorbene Hautzellen. Meist handelt es sich um ein kosmetisches Problem, welches sich mit entsprechenden Pflegeprodukten lösen lässt.

Manche Hautprobleme sind charakteristisch für bestimmte Lebensphasen. In der Pubertät bilden sich bei vielen Jugendlichen durch eine Umstellung des Hormonhaushalts Akne-Pickel, Mitesser oder rote Pusteln. Und auch in den Wechseljahren verändert sich die Haut. Grund ist auch hier der veränderte Hormonspiegel. Mit zunehmendem Alter wird die Haut feiner, trocknet schneller aus und ist empfindlicher. Manchmal fängt sie auch an zu jucken.


Neben einem Gespräch spielen eine Blutuntersuchung, ein Allergietest und die Gewinnung einer Erregerkultur eine bedeutende Rolle. Insgesamt lassen sich Kopfschuppen vor allem mit Vorbeugemaßnahmen verhindern. Diese liegen allerdings hauptsächlich im Verantwortungsbereich des Patienten. Besonders die Nutzung von im Handel erhältlichen Shampoos führt zu guten Ergebnissen. Demgegenüber werden planmäßige Nachuntersuchungen meist nur bei Hautkrankheiten notwendig.

PelLife Scalp Lösung ist die ideale Behandlung für irritierte Kopfhaut, die durch Allergien, chemische oder umweltbedingte Belastungen sowie hormonellen Stress hervorgerufen werden kann. Sie dient zur Linderung von Jucken, Brennen und Rötungen und beruhigt die Kopfhaut während oder nach einer Kortikosteroidbehandlung. Außerdemi ist die Lösung frei von Hormonen und Kortison - jetzt dauerhaft stark preisgesenkt in Ihrer Servus!Apotheke!
Es gibt zahlreiche Hautkrankheiten, die sich in ihren Symptomen zum Teil sehr ähnlich sind. Bei einigen Erkrankungen handelt es sich um ein rein kosmetisches Problem, bei anderen Hauterkrankungen ist eine ärztliche Behandlung unumgänglich. Für eine erste Einschätzung sollen unsere Bilder von häufigen Hauterkrankungen dienen - sie ersetzen jedoch keinen Arztbesuch mit professioneller Diagnose.
Gerade bei Problemen der Haut ist eine ausführliche Anamnese wichtig, damit die richtige Therapie auch zum gewünschten Erfolg führen kann. Bei allergischer Komponente werden Unverträglichkeiten im Bereich der Nahrung, aber auch die Umgebung, in der der Patient lebt und arbeitet, hinterfragt. So können sowohl Nahrungsmittel, als auch Substanzen aus Wohnung und /oder Arbeitsplatz die Übeltäter für Hautprobleme sein. Für die Diagnose stehen einige Allergietests zur Verfügung. Bei starkem Juckreiz kommt ein Antihistaminikum zum Einsatz. Salbentherapien sollen die Haut beruhigen und antientzündlich wirken. In diesem Zusammenhang ist in hartnäckigen Fällen auch die Behandlung mit einem Kortisonhaltigen Präparat nötig. Des Weiteren werden antimikrobielle Therapeutika, Gammalinolensäurepräparate und UVA-Bestrahlungen der Haut eingesetzt. Immer häufiger wird die konventionelle Behandlung durch die Naturheilkunde ergänzt.

Eigentlich ist die Haut dafür gemacht, dass sie sich selber reinigt und schützt. In einem Pflegeberuf kann man aber nicht ohne Händewaschen auskommen. Die Schutzmechanismen der Haut werden durch häufiges Waschen geschwächt und sie trocknet aus. Alkoholische Lösungen und Desinfektionsmittel können dem Mikrobiom und dem pH-Wert der Haut zusätzlich schaden. Darin sind auch Stoffe enthalten, die bei einer geschwächten Barriere zu einer Sensibilisierung führen können oder zu einer Kontaktallergie mit Rötungen und Juckreiz.

Die Haut stellt die Hülle des Menschen dar und ist aus ganzheitlicher Sicht die physische Grenze des Ichs, sozusagen die Grenze zur Außenwelt. Sie ist ein Schutzmantel und dient der Abwehr. Zärtlichkeiten und Wärme, aber auch Schmerz und Kälte werden durch die Haut empfunden. Jedem bekannt sind Redewendungen, wie „das geht mir unter die Haut“, „ein dickes Fell haben“ oder „ich kann nicht aus meiner Haut“, welche den Zusammenhang zwischen dem Organ und der Psyche veranschaulichen.
Es handelt sich dabei um eine erblich bedingte Verhornungsstörung,  die sich in Form von weißen und roten Pickelchen an Oberarmen und -schenkeln, Po und manchmal im Gesicht zeigt: Reibeisenhaut – der Name sagt es – fühlt sich rau an. Verantwortlich dafür ist eine Überproduktion an Keratin.  Es sammelt sich in den Follikel­öffnungen, verstopft sie und bildet Hornkegel. „Keratosis pilaris“, wie die Krankheit im Fachjargon heißt,  wird durch trockene Haut begünstigt und kann ein begleitendes Symptom von Neurodermitis sein. „Leider gibt es derzeit keine Therapie, die die Reibeisenhaut dauerhaft glätten kann. Wichtig ist eine regelmäßige und sorgsame Pflege“, sagt Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann. „Durch die tägliche Anwendung Hornhaut auflösender Cremes lassen sich gute Erfolge erzielen.“ Gut verträglich sind ureahaltige Cremes in 10-prozentiger Konzen­tration, auch eine Behandlung mit salicylsäure- oder benzoylperoxidhaltiger Salbe ist möglich. Diese dürfen nur stellenweise, nie großflächig angewendet werden.
Draußen kalt, drinnen trocken – schlechte Bedingungen! „Trockenheit ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Feuchtigkeits- und Fetthaushalt der Haut gestört ist“, sagt FIT FOR FUN-Expertin Dr. Axt-Gadermann. „Die erste Maßnahme ist es, die Belastungsfaktoren so gering wie möglich zu halten, also zu intensives Reinigen und Entfetten zu meiden. Der zweite Schritt ist eine ausreichende Versorgung mit Fett und Feuchtigkeit.“ Zur Reinigung Produkte wählen, die auf entfettende Inhaltsstoffe wie Tenside, Detergenzien und Emul­gatoren weitgehend verzichten. Möglichst nur alle zwei Tage duschen, dabei lediglich die schwitzenden Bereiche einschäumen und keine langen Wannenbäder nehmen.
Die Haut zeigt sich ebenfalls gereizt, wenn der Mensch unter inneren Konflikten leidet. Psyche, Immun-, Nerven- und Hormonsystem stehen dann unter Hochspannung. Bei Stress produziert der Körper vermehrt Hormone, das Immunsystem leidet und eine Entzündung kann entstehen. Dies spiegelt sich auch auf unserer Haut wider, in Form von Rötungen oder beispielsweise auch Pickeln.

Seborrhoische Dermatitis (Seborrhoisches Ekzem): Die Haut erneuert sich in sieben bis 21 Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von 100 bis 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut ist fettig und feucht (seborrhoisch), sie bildet übermäßig viel Talg und speichert viel Feuchtigkeit durch eine verstärkte Schweißproduktion. Sie ist außerdem entzündet und gerötet. Ausgelöst wird das seborrhoische Ekzem vermutlich durch Malassezia-Hefen. Bei diesen handelt es sich um Mikroorganismen, die zur normalen Hautflora gehören und vor allem die talgdrüsenreichen Areale des menschlichen Körpers besiedeln, zu denen auch die Kopf- und Gesichtshaut gehören. Wissenschaftlich noch ungeklärt ist, ob beim seborrhoischen Ekzem die Malassezia-Hefen die Haut verstärkt besiedeln, ob die Keime vermehrt Gifte produzieren oder ob das Immunsystem in ungewöhnlicher Weise auf die Mikroorganismen reagiert und so die Entzündungen verursacht.
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