Das erste und häufigste Symptom von Schuppen sind die weißen Flocken, welche sichtbar im Haar oder auf den Schultern und der Kleidung zu finden sind. Schuppen erscheinen, wenn die Haut auf der Kopfhaut ihre Zellerneuerungsrate erhöht, was dazu führt, dass die Zellen übermäßig abblättern und von der Kopfhaut fallen. Schuppen sind einfach abgestorbene Hautzellen.
„Altersflecken sind die neuen Falten und machen nachweislich älter. Eine Studie der Universitäts-Hautklinik Göttingen konnte nachweisen, dass Computer-Frauengesichter von Testpersonen bis zu zwanzig Jahre (!) älter geschätzt wurden, wenn der Teint sehr unregelmäßig war und die Gesichtshaut zahlreiche Altersflecken aufwies“, sagt Dr. Axt-Gadermann. Die Hyper­pigmentierung zeigt sich, wenn lokal zu viel vom natürlichen Hautfarbstoff Melanin gebildet wird. Ursachen sind viel Sonne, genetische Veranlagung, Alter und hormonelle Faktoren. In der Regel sind die Flecken harmlos, stören nur optisch. Vorbeugung: durch Sonnenschutz mit hohem LSF. Chemische Peelings, Laserbehandlungen und Brighter können die Pigmentierung entfernen oder mindern.

Fettige Schuppen:Durch eine erhöhte Talgproduktion entstehen gelbe, fettige Schuppen. Diese sind meist größer als trockene Schuppen und fühlen sich ölig an. Da sie zudem klebrig sind, werden sie nicht so schnell abgeschilfert wie die trockenen Schuppen. Dies begünstigt das Wachstum des Hefepilzes Malassezia furfur. Er gehört zwar zur normalen Hautflora, hat aber in diesem Fall eine negative Wirkung: Die leicht entzündete Kopfhaut fördert die Entstehung von fettigen Kopfschuppen.


Als Quaddel, auch Urtika genannt, wird eine flüchtige, scharf-begrenzte, teigig-derbe Erhabenheit der Haut bezeichnet, die meist eine rötlich-weiße Färbung hat. Sie bildet sich auf dem Boden eines Ödems (Flüssigkeitsansammlung) im oberen Bereich der Dermis. Besonders typisch ist die Flüchtigkeit von Quaddeln. Selten bestehen sie länger als 24 Stunden. Begleitet werden Quaddeln von einem starken Juckreiz.  Ausgelöst werden sie durch eine Vielzahl von immunologischen und nichtimmunologischen Faktoren. Diese Faktoren führen zur Freisetzung von Mediatoren, vor allem Histamin, aus den Mastzellen. Die Konsequenz ist ein Flüssigkeitsausstrom in die Dermis, resultierend in einem Ödem. Auslöser für Quaddeln können physikalische Reize, Cholinergika, pseudoallergische Reaktionen auf Nahrungsmittel oder Medikamente sein.
Die zähflüssige Konsistenz des Mucus bindet Schad- und Giftstoffe und auch Krankheitserreger und macht es unerwünschten Eindringlingen nahezu unmöglich, diese erste physikalische Barriere zu überwinden. Die darunterliegende Schleimhaut bildet die zweite physikalische Schutzbarriere, wobei der Darmschleimhaut eine besondere Rolle für die Gesundheit zukommt: Denn sie hat aufgrund ihrer enormen Oberfläche den intensivsten Kontakt zu potenziell schädlichen Substanzen. Gleichzeitig ist der Darm der Ort der Nährstoffaufnahme – die Darmschleimhaut muss also gleichzeitig dicht gegenüber Schadstoffen und durchlässig gegenüber lebenswichtigen Nährstoffen sein. Zu diesem Zweck sind die Zellen der Darmschleimhaut mit so genannten Tight Junctions verbinden. Diese speziellen Zellverbindungen sind selektiv durchlässig und ermöglichen z. B. die Aufnahme von Nahrungsbestandteilen und Elektrolyten in den Körper, Schadstoffe und Keime hingegen können diese Verbindungen nicht durchdringen. Die chemische Barriere der Schleimhäute wird ebenfalls von einem niedrigen pH-Wert sowie von verschiedenen antimikrobiellen und antiviralen Substanzen gebildet.
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Hauterkrankungen können auch viralen Ursprungs sein. Hierzu zählt die Gürtelrose, ausgelöst durch den Herpes Zoster Virus. Nach einmal durchgemachter Windpockeninfektion, kann durch ein geschwächtes Immunsystem, erneut eine Zosterinfektion eintreten und dies in Form der sogenannten Gürtelrose. Dabei leidet der Patient unter einem mitunter äußerst schmerzhaften Hautausschlag, der in schlimmsten Fällen jahrelange Schmerzen nach sich ziehen kann.
Trotzdem sollten Sie auch bei sich plötzlich veränderndem Schweißgeruch nicht aufhören, auf Ihren Körper zu achten. Beobachten Sie parallel Krankheitssymptome, dann sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. So kann ein plötzlich stinkender Schweiß ein Hinweis auf einen Diabetes sowie Nieren- oder Lebererkrankungen sein! Der Mediziner wird im Anschluss an die Anamnese einige Tests durchführen, mithilfe derer sich bestimmen lässt, ob der veränderte Schweißgeruch Grund zur Sorge liefern sollte oder nicht.
Krankheitsbedingte Kopfschuppen entstehen dadurch, dass unterschiedlich große Teile der Hornschicht der Haut, der sogenannten Epidermis, vermehrt abgestoßen werden. Ursache ist ein überhastetes Wachsen der Hornzellen, die sich in dieser Schicht befinden, worunter die Struktur der Hornschicht leidet. Die Haut benötigt für ihre Erneuerung weniger Tage als gewöhnlich. Die schnell gewachsenen Hornzellen verschmelzen miteinander zu größeren Konglomeraten und werden dann als Kopfschuppen von der Kopfhaut abgestoßen.
Die Haut stellt die Hülle des Menschen dar und ist aus ganzheitlicher Sicht die physische Grenze des Ichs, sozusagen die Grenze zur Außenwelt. Sie ist ein Schutzmantel und dient der Abwehr. Zärtlichkeiten und Wärme, aber auch Schmerz und Kälte werden durch die Haut empfunden. Jedem bekannt sind Redewendungen, wie „das geht mir unter die Haut“, „ein dickes Fell haben“ oder „ich kann nicht aus meiner Haut“, welche den Zusammenhang zwischen dem Organ und der Psyche veranschaulichen.

Malassezia furfur: Der Hefepilz gehört zur normalen Hautflora und ernährt sich besonders von Fettsäuren in talghaltiger Haut. Steigt die Talgproduktion der Kopfhaut, kann sein Wachstum sprunghaft ansteigen und Entzündungen verursachen. Juckende Kopfhaut und fettige Schuppen sind typische Symptome dafür. An den aufgekratzten Hautstellen können sich außerdem Bakterien einnisten.
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