Anti-Schuppen-Shampoo richtig anwenden: Schuppen-Shampoos können die Neubildung von Schuppen verhindern. Oft enthalten sie auch pilzabtötende Wirkstoffe (z.B. Zinkpyrithion). Aber Vorsicht: Schuppen-Shampoos eignen sich meist nicht für eine tägliche oder längerfristige Anwendung. Sie können sonst nämlich die Kopfhaut austrocknen und dann Schuppen verstärken anstatt lindern. Wenden Sie sie nur ein- bis dreimal pro Woche und nicht länger als einen Monat an.
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Männliche Jugendliche schwitzen sehr viel stärker als Mädchen. Bei ihnen kommt es besonder in der Pubertät zu unangenehmen, wenn auch nicht krankhaftem Schweißgeruch. Hier ist, ähnlich wie bei den Wechseljahren der Frau, eine veränderte Hormonsituation für das vermehrte Schwitzen und unangenehmen Schweißgeruch verantwortlich. Männliche Jugendliche sollten deshalb zu besonders sorgfältiger Hygiene angehalten werden, da penetranter Schweißgeruch zu unangenehmen Reaktionen ihres Umfeldes und zur Ausgrenzung führen kann.
Es gibt etliche Therapien, die der Arzt bei vermehrtem Schweißgeruch in die Wege leiten kann. Dazu zählt man beispielsweise Behandlungen mit Aluminiumchlorid, Injektionen mit Botox, aber auch die Entfernung von Schweißdrüsen durch den Hautarzt. Dies ist allerdings eine Art der Behandlung, die nicht von den Krankenkassen bezahlt wird, selbst wenn durch den Schweißgeruch ein erheblicher Leidensdruck bei den Betroffenen entstanden ist.
Die richtige Haarpflege kann helfen, Schuppen zu mindern oder ihnen vorzubeugen: Nach der Wäsche die Haare besser an der Luft trocknen lassen, als sie zu föhnen. Ist Föhnen Bedingung für die Frisur oder aus Eile am Morgen notwendig, dann halten Sie ausreichend Abstand zur Kopfhaut. Zudem sollte regelmäßig Luft an die Kopfhaut! Das dauerhafte Tragen von Kopfbedeckungen (Baseballmütze) kann Kopfschuppen zusätzlich fördern.
Hart, aber effektiv: „Die beste, aber schwer durchzuhaltende Therapie ist die Nulltherapie, das heißt, zunächst müssen alle Pflegeprodukte wie Feuchtigkeitscremes, Tages- und Nachtcremes konsequent abgesetzt werden.“ Nach sechs bis acht Wochen tritt eine Besserung ein. Umschläge mit sehr starkem Sud aus schwarzem Tee (drei Beutel auf eine Tasse, 30 Minuten ziehen lassen) beruhigen dank der Gerbstoffe die Reizungen.
Kopfhautpsoriasis (Schuppenflechte der Kopfhaut): Die Haut erneuert sich bei dieser Form der Schuppenflechte in weniger als sieben Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von mehr als 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut weist bei der Schuppenflechte entzündete, gerötete Psoriasisherde auf, die oft einen Zentimeter über die Haargrenze hinausreichen.
Jeder Mensch verliert Hautschuppen, jeden Tag. Denn die Haut erneuert sich etwa alle vier Wochen und stößt dabei die alten, abgestorbenen Hautzellen ab. Die Schüppchen sind so winzig, dass man davon meist gar nichts merkt. Entledigt sich die Haut der alten Zellen jedoch zu schnell und verklumpen diese auch noch, werden Schuppen sichtbar. Dann rieseln beispielsweise kleine helle Flöckchen auf Nacken und Schultern. Oder in den Haaren verfangen sich glänzende Plättchen – auch das sieht nicht schön aus.
Trockene Schuppen treten neben der natürlichen Veranlagung zu trockener Kopfhaut als Folge von Fettentzug auf. Charakteristisch für diese Form der Kopfschuppen ist die insgesamt trockene, fettarme Kopfhaut. Außerdem können trockene Schuppen als Symptom von Krankheiten wie der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Weitere Krankheiten, die als Begleiterscheinung Kopfschuppen hervorrufen, sind das atopische Ekzem und das seborrhoische Ekzem, zudem kann eine Kontaktallergie Grund für Schuppen sein.
Erst größere Verbände ab einer Anzahl von etwa fünfhundert Zellen sind als Schuppen sichtbar. Sie bilden sich, wenn die Haut die Flöckchen zu schnell abstößt und diese verklumpen. Typisches Anzeichen ist eine juckende Kopfhaut. Sie deutet darauf hin, dass die Kopfhaut gereizt ist, zum Beispiel durch ein aggressives Shampoo oder zu häufiges Waschen und Föhnen.
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