Unreine Haut braucht unbedingt die passende Reinigung und Pflege, sonst können sich die Unreinheiten noch weiter verschlimmern. Sanfte Reinigungsmilch und Cremes mit Fruchtsäuren etwa sind eine gute Kombination zur Gesichtspflege unreiner Haut. Klärend sind auch spezielle Pflegeprodukte, in denen zum Beispiel Salicylsäure enthalten ist. Sie löst Hautschuppen und lässt Talg abfließen. Wichtig ist auch, dass keine fettigen oder öligen Produkte verwendet werden. Am besten eignen sich PH-neutrale Waschlotionen und antibakterielle, beruhigende Cremes.
Zu viele Milchprodukte: Milchprodukte sind dafür bekannt Hautunreinheiten auszulösen, vor allem wenn es sich um Magermilchprodukte handelt. Zahlreiche Studien belegen bereits, dass Milchtrinker häufiger an Akne leiden als Menschen, die auf Milchprodukte verzichten. In der Milch befinden sich Hormone, die den körpereigenen Hormonspiegel beeinflussen und so Hautunreinheiten fördern können. Zudem wird Milch eine entzündungsfördernde Wirkung nachgesagt.
Tagsüber und auch nachts lagern sich Schmutz, Schweiß, überschüssiger Talg und Make-up-Reste auf der Gesichtshaut ab. Die Gesichtsreinigung ist deshalb umso wichtiger, um verstopften Poren und Pickeln den Kampf anzusagen. Du solltest dein Gesicht morgens und abends bei lauwarmem Wasser mit einem milden Waschgel reinigen, das zu deinem Hauttyp passt. Tipp: Wenn du dir bezüglich deines Hauttyps unsicher bist, lasse dich von einem Dermatologen beraten.
Retinoide: Retinoide sind ein bewährtes Akne-Mittel. Ihre Wirkung ähnelt der von Retinol beziehungsweise Vitamin A. Während Produkte mit Retinol meist frei verkäuflich sind, müssen Retinoide häufig vom Hautarzt verschrieben werden. Retinoide wirken stark hautschälend und können die Haut so von abgestorbenen Hautzellen befreien und neuen Hautunreinheiten vorbeugen. Auch zur Behandlung von Akne-Narben sind Retinoide wirksam.
Aloe Vera: Aloe-Vera-Gel eignet sich für jeglichen Hauttyp. Es ist besonders verträglich und kann sowohl bei extrem trockener Haut als auch bei Akne eingesetzt werden. Es enthält natürliche Salizylsäure, Aminosäuren und Enzyme, die die Haut effektiv unterstützen können. Zudem wirkt es kühlend, feuchtigkeitsspendend und gleichzeitig entzündungshemmend und antibakteriell.
Obwohl schuppige Haut häufig nur als kosmetisches Problem betrachtet wird, ist eine Behandlung trotzdem notwendig. Schuppenbildung bedeutet ja, dass die Schutzschicht der Haut gestört ist. Außerdem regt der ständige Juckreiz zum Kratzen an, sodass sich blutige Hautverletzungen bilden können. Jede dieser Hautveränderung birgt natürlich auch die Gefahr einer Infektion, weil dadurch Krankheitserreger die Hautbarriere leichter überwinden können unter Bildung von stark juckenden und hartnäckigen Ekzemen.
Ein Hautarzt (Dermatologe) kann Mitesser, Pickel und Akne schon aufgrund ihres Erscheinungsbildes diagnostizieren. Charakteristisch für eine Akne ist die fettige, unreine Haut mit Mitessern, Papeln und Pusteln. Manchmal nimmt der Arzt aus den entzündeten Pickeln einen Abstrich für eine genauere Untersuchung. So lassen sich die auslösenden Aknebakterien nachweisen.
Während Hautunreinheiten bei jedem Hauttyp vorkommen können, ist Akne hormonell bedingt und tritt daher meistens in der Pubertät auf. Sie entsteht, wenn zu viele männliche Geschlechtshormone vorhanden sind. Dies ist vor allem in der Pubertät, der zweiten Hälfte des weiblichen Zyklus und mitunter in der Schwangerschaft der Fall. Die Haut ist extrem empfindlich gegenüber Hormonveränderungen und reagiert häufig mit Hautunreinheiten.
Eine gesunde Ernährung ist wichtig, um die Darmflora zu unterstützen. So kannst du nicht nur Verdauungsbeschwerden vorbeugen, sondern auch dein allgemeines Wohlbefinden steigern und Hautprobleme behandeln. Die Ursache für unreine Haut kann nämlich in einer gestörten Darmflora liegen. Der Darm trägt erheblich zur Entgiftung des Körpers bei. Wenn er aufgrund einer gestörten Darmflora diesen Tätigkeiten nicht mehr nachgehen kann, werden Giftstoffe mitunter über die Haut ausgeschieden. Pickel und Mitesser sind die Folge.

Sogar Gurken können dazu beitragen, fettige Haut zu bekämpfen. Schneiden Sie hierfür einfach nur zwei Scheiben ab und verreiben Sie den Saft kurz vor dem Schlafengehen über Ihrem Gesicht – und lassen Sie ihn über Nacht in die Haut einwirken. Die in der Gurke enthaltenen Stoffe (Magnesium, Kalium und Vitamin A) haben eine antioxidative Wirkung und verkleinern die Poren, sodass weniger Talg austreten kann. Der Effekt ist also genauso wie bei dem Zitronensaft, nur ist die Methode sanfter, sodass Sie die Gurkenessenz nicht gleich wieder abwaschen müssen.
Dr. Gürtler empfiehlt vor allem auf frische, saisonale und unverarbeitete Grundnahrungsmittel zu setzen – also all das, was im Supermarkt kein Label trägt. "Diese Nahrungsmittel sind nicht industriell verarbeitet und zudem meist auch noch günstig," erklärt die Expertin. Hier sei vor allem die Vielfalt von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten und Hülsenfrüchten gefragt. 
Bei fettiger Haut verdickt sich die oberste Hautschicht, die sogenannte Hornschicht. Mediziner nennen dies Hyperkeratose. Die Hautporen weiten sich und die Haut wirkt oft schlecht durchblutet und blass. Außerdem glänzt sie ölig und neigt dazu, Mitesser und Pickel zu bilden, da die Poren der Talgdrüsen oft verstopfen. Bei fettiger Kopfhaut sind auch die Haare sehr schnell fettig. Bei manchen Betroffenen entwickelt sich ein seborrhoisches Ekzem.
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