Während Hautunreinheiten bei jedem Hauttyp vorkommen können, ist Akne hormonell bedingt und tritt daher meistens in der Pubertät auf. Sie entsteht, wenn zu viele männliche Geschlechtshormone vorhanden sind. Dies ist vor allem in der Pubertät, der zweiten Hälfte des weiblichen Zyklus und mitunter in der Schwangerschaft der Fall. Die Haut ist extrem empfindlich gegenüber Hormonveränderungen und reagiert häufig mit Hautunreinheiten.
Zahnpasta ist ein Hausmittel, das angeblich gegen Pickel helfen und diese austrocknen soll – tut sie aber nicht. Manche Zahnpasten enthalten Zink, das antientzündlich wirkt. Der Inhaltsstoff Fluor kurbelt dagegen Entzündungen eher an. Außerdem entzieht Zahnpasta der Haut zu viel Fett. Es können sich rötliche und entzündete Hautstellen bilden. Zahnpasta kann die Symptome also eher noch verschlimmern.
Trage nach dem Dampfbad etwas Aloe Vera auf dein Gesicht auf. Aloe Vera ist seit jeher als Heilpflanze bekannt. Das gelartige Innere der dicken Blätter beinhaltet zahlreiche Wirkstoffe. Es lohnt sich also nicht nur bei Pickeln, dir die hübsche Aloe-Pflanze ins Zimmer zu stellen. Bei Unreinheiten ist die Untergattung der „Aloe Arborescens“ besonders zu empfehlen.
Wissenswertes: Das Mikrobiom ist die Summe der Millionen Mikroorganismen, die auf unserer Haut oder auch in der Mundhöhle unseren natürlichen Schutzmantel vor Keimen und anderen Eindringlingen bilden. Eine intakte Haut- und Mundflora schützt uns vor externen Einflüssen. Einkaufswagen, Türklinken – alles berühren wir mit unseren Händen. Vor allem unsere Hände sind deshalb jeden Tag unzähligen Keimen, wie Bakterien und Viren, ausgesetzt. Die Haut ist stark beansprucht und auch häufiges Händewaschen trocknet sie aus und macht sie anfällig für ein Ungleichgewicht des Mikrobioms. Ist das Mikrobiom im Ungleichgewicht können sich Keime wie Bakterien und Viren ausbreiten und die natürlichen Schutzbarrieren angreifen. Die Folge können unter anderem Entzündungen, Irritationen und Schuppen sein. Diese natürliche Schutzbarriere muss geschützt und unser Mikrobiom wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.
Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern hilft auch bei spröden Lippen oder eingerissenen Mundwinkeln und wirkt sich insgesamt heilend auf die Haut aus. Bei trockener und schuppiger Haut kann Honig helfen, diese wieder geschmeidiger zu machen. Hierfür wird die klebrige Substanz direkt auf die Haut gebracht. Lassen Sie den Honig einwirken und spülen Sie den überschüssigen Rest ab.
Grundsätzlich ist fettige Haut relativ unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie Hitze, Kälte und Sonne. Sie bleibt, verglichen mit normaler Haut, länger straff und bildet erst spät Falten. Da fettige, ölige Haut jedoch zu Unreinheiten tendiert, ist die regelmäßige gründliche Reinigung mit speziellen Produkten für fettige Haut wichtig. Außerdem benötigt fettige Haut Pflege. Dabei sollten Sie darauf achten, die fettige Haut nicht komplett zu entfetten. Denn das zerstört den natürlichen Wasser-Lipid-Mantel (Säureschutzmantel) der Haut und regt zudem die Talgdrüsen dazu an, noch mehr Talg zu produzieren, um den Fettverlust auszugleichen.
Stress und psychische Belastung kann sich extrem auf dein Hautbild auswirken. Es kann zur Bildung von Stresspickeln kommen, die einen zusätzlichen Stressfaktor bedeuten. Dauerhafter Stress kann deinen Stoffwechsel stark beeinträchtigen und sich nicht nur auf deinen Schlaf und deine Stimmung, sondern auch auf dein Hautbild auswirken. Die Wundheilung verlangsamt sich in Stressphasen erheblich und Pickel können weniger gut verheilen. Zudem ernähren sich viele Menschen in stressigen Zeiten schlechter und eignen sich ungesunde Gewohnheiten an, die sich ebenfalls negativ auf dein Hautbild auswirken.
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Oft kann die Ursache einer schuppigen Haut leicht ausgemacht werden. Das gilt besonders, wenn dieses Phänomen bei Pflegefehlern der Haut auftritt. Wenn allerdings plötzliche Hautveränderungen mit Rötungen und Hautjucken eintreten, sollte die Ursache differenzialdiagnostisch vom Arzt ermittelt werden. Hier kann es sich nämlich beispielsweise um eine Kontaktdermatitis oder Neurodermitis handeln.
Obwohl schuppige Haut häufig nur als kosmetisches Problem betrachtet wird, ist eine Behandlung trotzdem notwendig. Schuppenbildung bedeutet ja, dass die Schutzschicht der Haut gestört ist. Außerdem regt der ständige Juckreiz zum Kratzen an, sodass sich blutige Hautverletzungen bilden können. Jede dieser Hautveränderung birgt natürlich auch die Gefahr einer Infektion, weil dadurch Krankheitserreger die Hautbarriere leichter überwinden können unter Bildung von stark juckenden und hartnäckigen Ekzemen.
Eine weitere Komplikation stellt die Ausbreitung der Schuppen auf der Haut dar. Liegt eine Grunderkrankung wie zum Beispiel Neurodermitis vor, so kann sich die trockene Haut auf den gesamten Körper ausbreiten. Besonders bei einer Nichtbehandlung ist mit diversen Komplikationen zu rechnen. Es kommt zu einem starken Juckreiz, der den Betroffenen auch in der Nacht stark belästigen wird. Nur mit entsprechenden Medikamenten kann dagegen vorgegangen werden.

Auch bestimmte Medikamente lösen das und Brennen aus, irritierte Haut wehrt sich mit Jucken und Brennen. Entzündungshemmer, Herz- und Kreislaufmedikamente und bestimmte Schmerzmittel können Juckreiz verursachen und irritierte Haut ganz erheblich belasten, aber auch bei Krebsbehandlungen werden Jucken und Brennen der Haut verstärkt. Eine beruhigende Lotion ist auch hier sehr zu empfehlen. Nur der Arzt kann entscheiden, ob es sich um eine allergische Reaktion handelt oder ob eine irritierte Haut für das Jucken und Brennen verantwortlich ist. Gelegentlich kommt es bei der Einnahme von Tabletten oder Tropfen zu Rötungen im Gesicht oder an Händen und Füßen. Wird die Medizin nicht mehr genommen, verschwindet auch das Jucken und Brennen wieder. Eine beruhigende Lotion kann schon mal helfen.

Auf diesen Bakterienüberschuss und die Bakterienabbauprodukte reagiert der Körper mit einer Entzündung, die als gerötete Papeln und Pusteln sichtbar wird. In schweren Fällen kann in der Spätphase die Follikelwand aufbrechen. Lipide, Fettsäuren, Hornzellen, Bakterien und Zellfragmente werden freigesetzt und verursachen eine ausgedehnte und tiefe Entzündung im umliegenden Gewebe.


Im Gesicht tritt fettige Haut meistens in der sogenannten T-Zone auf, also an der Stirn, auf der Nase und am Kinn. Das liegt vor allem daran, dass sich in diesen Bereichen mehr Talgdrüsen befinden als zum Beispiel auf den Wangen. Aber auch die Kopfhaut, der Rücken und die Schultern können zu viel Talg produzieren und somit ölig erscheinen. Umso wichtiger ist es, die betroffenen Stellen richtig zu reinigen und zu pflegen. Am besten jeden Morgen und jeden Abend: Handelsübliche Seifen und Cremes sind hier jedoch die falsche Wahl, da sie die Symptome meistens nur noch verschlimmern. Greifen Sie lieber zu sanften Reinigungsmitteln, mit denen Sie Ihre fettige Haut regelmäßig reinigen, um die verstopften Poren von übermäßigem Talg zu befreien. Für das Gesicht empfiehlt sich ein nicht rückfettendes Waschgel (PH-neutral), sanfte Peelings mit Salizylsäure (Wichtig: Nur maximal zweimal die Woche verwenden, um abgestorbene Hautschuppen zu entfernen) oder auch ein milder Reinigungsschaum. 

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